LabScan
LabScan digitalisiert Auftragsformulare per KI-OCR/ICR – auch schwierige Handschriften, unvollständige Felder und verschiedene Scheinformate.
Aufträge digital erfassen, den Probenfluss intelligent steuern – und weiterarbeiten, wenn das LIS ausfällt.
TechnologiepartnerSTIWA Preanalytics· STIWA AMS GmbH · Hagenberg, AT
Enthält KI-generierte Szenen.~70 % der vermeidbaren Laborfehler passieren, bevor die Probe das Analysegerät erreicht – nicht in der Analytik. Beim Auftrag entscheidet es sich: unleserliche Scheine, manueller Order-Entry und fehlende Testübersicht kosten täglich Zeit und lösen Rückfragen aus.
Quelle: Lippi et al. 2006 · Plebani/Carraro, Clin Chem 1997/2007 (61,9–68,2 %)
Schwer lesbare Scheine
Ein schwer lesbarer Schein – doppelt so lange wie ein sauberer
40 Sek.
je Schein
automatisch erfasst
Mit der Lösung
KI-OCR/ICR – auch für schwierige Handschriften
Bei unklarer Handschrift wird nicht geraten, sondern angerufen – die Probe liegt, bis der Rückruf kommt.
Was nicht sicher erkannt wird, legt das System zur Prüfung vor – die Rückfrage wird zur Ausnahme.
Scheine abtippen
Abtippen von Auftragsscheinen, bevor die erste Probe läuft
2,2 Std.
pro Tag
laufen ohne Handanlage durch
Mit der Lösung
Automatische LIS-Übergabe in Sekunden
Feld für Feld, Schein für Schein von Hand ins LIS getippt.
Der Schein wird eingelesen – geprüft wird nur noch, was das System markiert.
Rückfragen zu Scheinen
Rückfragen zu fehlerhaften Scheinen – Anruf, Korrektur, Neuerfassung
3,3 Std.
pro Tag
ohne Neuabnahme lösbar
Mit der Lösung
NC-Erkennung am Laboreingang – Echtzeit
Der Fehler fällt erst auf, wenn die Probe längst im Lauf ist – und alles danach wartet mit.
Gelöst wird, bevor die Probe weiterläuft – statt im Nachhinein per Telefon.
Schwer lesbare Scheine
Ein schwer lesbarer Schein – doppelt so lange wie ein sauberer
40 Sek.
je Schein
automatisch erfasst
Mit der Lösung
KI-OCR/ICR – auch für schwierige Handschriften
Bei unklarer Handschrift wird nicht geraten, sondern angerufen – die Probe liegt, bis der Rückruf kommt.
Was nicht sicher erkannt wird, legt das System zur Prüfung vor – die Rückfrage wird zur Ausnahme.
Was bleibt, sind die Fälle, die eine Entscheidung brauchen: Rückfragen mit Sachgrund, Grenzfälle, Materialfragen.
Jedes Modul steht eigenständig und ist einzeln einführbar. LabSentinels unterstützt bei Auswahl und Vermittlung; STIWA bleibt Hersteller, Vertrags- und Servicepartner.
LabScan digitalisiert Auftragsformulare per KI-OCR/ICR – auch schwierige Handschriften, unvollständige Felder und verschiedene Scheinformate.
LabConnect puffert Auftragsdaten lokal, kommuniziert bidirektional mit ATRAS, OLA und Cube – und hält Ihren Sorter auf Volllast, auch wenn das LIS langsam reagiert oder ausfällt.
LabFlow steuert den gesamten Probenfluss dynamisch: NC-Erkennung am Laboreingang, STAT-Priorisierung, Analysatorzuordnung und Sorter-Steuerung (ATRAS) in Echtzeit.
LabReport aggregiert alle Non-Conformity-Daten aus LabFlow und LabScan, macht Muster sichtbar und generiert ISO 15189-konforme Audit-Unterlagen automatisch – ohne Sonderaufwand.
03 · Auftrags- & Probenmanagement– Potenzial pro Jahr
52 % von € 235.935−10,6 Min. je Probe
BeispielwertePrivatlabor3.000 Proben/Tag21 € je Stunde
Hier koppeln unsere Module an Ihr führendes System – und genau hier will die IT wissen, worüber gesprochen wird, wo etwas läuft und was passiert, wenn eine Seite ausfällt. Die Antworten stehen in diesem Abschnitt, nicht verteilt auf vier Produktkarten.
Stammdaten, Aufträge und Befunde bleiben, wo sie heute sind. Unsere Module lesen und schreiben über offene Schnittstellen; ein Systemwechsel gehört ausdrücklich nicht dazu.
Die Auftragsdigitalisierung mit LabScan können Sie im eigenen Haus betreiben oder als Cloud-Lösung – welche Variante passt, entscheidet Ihre Infrastrukturstrategie, nicht das Produkt. LabConnect ist davon unabhängig: Es liegt als schlanke Schicht zwischen Auftragsdaten und Sorter und ist so gebaut, dass der Ausfall einer Seite die andere nicht anhält.
Wo die Präanalytik messbar zu Ihren NIS2-Pflichten beiträgt, benennen wir es mit Fundstelle und mit der Grenze, die dazugehört – Betriebskontinuität, Nachvollziehbarkeit, Lieferantenprüfung. Ein zweites Mal schreiben wir das hier nicht hin.
Zum Abschnitt BetriebskontinuitätFür die Einführung von LabScan und LabFlow sind bis zu 200 Stunden Projektaufwand veranschlagt – das ist der Aufwand insgesamt, nicht der Ihrer IT. Welcher Anteil davon bei Ihnen anfällt, hängt an Ihrer Systemlandschaft und wird im Discovery Workshop beziffert, statt hier geschätzt zu werden. Ihre IT sitzt dort ab dem ersten Termin mit am Tisch: Wir sehen LIS, KIS und die bestehende Infrastruktur gemeinsam an, bevor Entscheidungen fallen – samt der Frage, welche Schnittstelle wirklich neu gebaut werden muss und welche schon steht. Für komplexe KIS-Umgebungen arbeiten wir zusätzlich mit X-Tention: Anbindung, Audit-Trails, IT-Governance.
Ein Auszug, keine abschließende Liste – und keine Zusage, dass jedes Haus dieselbe Anbindung bekommt. „Im Einsatz“ heißt: läuft in einem Projekt. Welches System dabei an LabScan hängt und welches an LabFlow, ist verschieden und steht je LIS in der Systemlandschaft auf der Ecosystem-Seite. Bei ENML tauscht LabFlow per ASTM mit Remisol aus, während Labene führendes LIS bleibt. Ob und wie Ihre Landschaft andockt, prüfen wir mit Ihrer IT im Discovery Workshop; entscheidend sind die Standards dahinter, nicht der Herstellername.
Bringen Sie Ihre IT in den Discovery Workshop mit – wir klären Schnittstellenfragen im selben Termin.
Für Software gibt es keine NIS2-Zertifizierung – wer eine verspricht, verspricht zu viel. Es gibt aber drei Stellen, an denen die Präanalytik messbar zu Ihren Pflichten beiträgt. Diese drei benennen wir. Mehr nicht.
LabConnect puffert Auftragsdaten lokal und schleust Notfallproben aktiv aus. Wie lange das trägt, hängt an Proben- und Auftragsvolumen – bei mittelgroßen Laboren ist rund eine Woche möglich. Das hält den Probenfluss aufrecht, es ersetzt Ihr Notfallkonzept nicht.
Jeder Digitalisierungsschritt ist protokolliert, LabReport wertet Abweichungen im Regelbetrieb aus. Das zahlt zuerst auf ISO 15189 ein – und macht Ihre Prozesse belegbar.
Wenn Ihre IT die Sicherheit unserer Software prüft, bekommen Sie die Nachweise von STIWA – auf Anfrage, nicht als Logo im Hero.
NIS2 ist eine EU-Richtlinie; welche Pflichten und Fristen für Sie gelten, steht im Umsetzungsgesetz Ihres Landes. Wir beraten dazu nicht – wir liefern die Bausteine und die Nachweise.

Der präanalytische Probeneingang ist das Nadelöhr in jedem Labor. Kommt es dort zum Stillstand, wirkt sich das auf den gesamten diagnostischen Prozess aus. Deshalb sorgen die STIWA-Lösungen dafür, dass dynamische Systeme und laborspezifische Regelwerke diese Situationen verhindern oder rasch und nachhaltig auflösen.
STIWA automatisiert Fertigungsstraßen, in denen jede Minute Stillstand zählt. Diese Bauart steckt in der Präanalytik: ausgelegt für Dauerlast und für den Tag, an dem alles auf einmal ankommt.
Neue Anforderungen werden aufgegriffen, statt auf den nächsten Release-Zyklus vertröstet. Bei LabConnect arbeiten die ersten Häuser direkt mit dem Entwicklungsteam – und prägen mit, was das Modul kann.
Bei KI im Labor kommt die schwierige Frage nicht zuerst von der Technik, sondern von der Rechtsabteilung. Als AI Agency stellt STIWA aktuelle Modelle so bereit, dass ein Labor sie regelkonform nutzen kann.
STIWA ist einer der führenden Automatisierungsexperten Europas. Diese Kompetenz fließt direkt in STIWA Preanalytics ein: Industriestandards für medizinische Prozesse – robust, skalierbar, auf Hochdurchsatz ausgelegt.
STIWA entwickelt und produziert hochpräzise Montage- und Handhabungsroboter für die Industrie – Automotive, Medtech, Elektronik. Genau diese Fertigungsexpertise steckt in STIWA Preanalytics: Laborautomation auf Industrieniveau, ausgelegt für Hochdurchsatz, Dauerbetrieb und Null-Fehler-Toleranz. Kein reines Softwarehaus – sondern ein Unternehmen, das weiß, wie physische Prozesse zuverlässig automatisiert werden.

STIWA baut Montage- und Handhabungsroboter für Automotive, Medtech und Elektronik – dieselbe Automatisierungstechnik steckt heute in der Präanalytik.