GTL100
Der GTL100 druckt und klebt OE- und LIS-Barcodes vollautomatisch auf Probenröhrchen – 3 Sekunden pro Röhrchen, Druck und Applikation in einem Arbeitsgang.
Automatische Identifikation vom Patientenbett bis ins Labor – Verwechslungen werden verhindert, bevor sie entstehen.
TechnologiepartnerGoDEX· GoDEX Europe GmbH · Radevormwald, DE
~70 % aller vermeidbaren Laborfehler entstehen vor der Analyse – in der Präanalytik. Die Probenidentifikation steht ganz am Anfang dieser Kette: Ein fehlerhaftes oder unleserliches Etikett an Schritt 1 pflanzt sich durch den gesamten Probenfluss fort.
Quelle: Lippi et al. 2006 · Plebani/Carraro, Clin Chem 1997/2007 (61,9–68,2 %)
Etiketten von Hand
Röhrchen, die Ihr eigenes Personal von Hand beklebt
3,3 Std.
pro Tag
davon als Ersparnis angesetzt
Mit der Lösung
3 Sekunden – vollautomatisch und standardisiert beklebt
Jedes Etikett wird einzeln abgezogen und von Hand aufs Röhrchen geklebt.
Röhrchen einstellen, beschriftet entnehmen – mehr ist es am Arbeitsplatz nicht.
Verwechselte Proben
Proben mit Blut der falschen Person – je Fall rund 150 € für Neuabnahme und Verzug
32 Proben
pro Jahr
davon real verhindert
Mit der Lösung
Barcodequalität als gemeinsamer Schlüssel
Am Bett entsteht die Zuordnung im Kopf – unter Zeitdruck und mitten im Gespräch.
Armband und Röhrchenetikett kommen aus demselben Auftrag, gedruckt am Ort der Abnahme.
Nacharbeit an Etiketten
Nacharbeit an fehlerhaften Etiketten – erkennen, korrigieren, dokumentieren
105 Std.
pro Jahr
weniger Etikettfehler
Mit der Lösung
Thermodirektdruck – weniger Kosten, weniger Ausfälle, weniger Abfälle
Fällt ein schiefes oder verblasstes Etikett auf, heißt es neu kleben, zuordnen und dokumentieren.
Das Etikett sitzt maschinenlesbar an derselben Stelle – nachgearbeitet wird nur noch an fremder Beschriftung.
Etiketten von Hand
Röhrchen, die Ihr eigenes Personal von Hand beklebt
3,3 Std.
pro Tag
davon als Ersparnis angesetzt
Mit der Lösung
3 Sekunden – vollautomatisch und standardisiert beklebt
Jedes Etikett wird einzeln abgezogen und von Hand aufs Röhrchen geklebt.
Röhrchen einstellen, beschriftet entnehmen – mehr ist es am Arbeitsplatz nicht.
Was bleibt, ist die Abnahme selbst und die Ansprache des Patienten – und die Sonderformate, die weiter von Hand beklebt werden.
Alle drei Drucker sind auch als OEM-Variante lieferbar – das Gehäuse trägt dann Ihre Marke statt der des Herstellers.

Am Handy stellt Ihre Kamera das Gerät maßstabsgetreu an den vorgesehenen Platz – im echten Maßstab, mit Anbauten, wenn Sie welche dazunehmen. Am Bildschirm geht das nicht.
Der GTL100 druckt und klebt OE- und LIS-Barcodes vollautomatisch auf Probenröhrchen – 3 Sekunden pro Röhrchen, Druck und Applikation in einem Arbeitsgang.
Der 2″-Thermodirektdrucker EZ-2+ druckt Patientenarmbänder und Identifikationsetiketten – Identifikation des Patienten ab dem Erstkontakt.
Der DT2x ergänzt den GTL100 überall dort, wo händisch beklebt wird – das energieeffiziente (ENERGY STAR®), günstige Arbeitstier für jeden Bereich.
Etiketten-Muster-Set – Freigegebenes Etikettenmaterial für GTL100, EZ-2+ und DT2x – chemikalienbeständig, zentrifugen- und kühlfest. Ein Muster-Set senden wir Ihnen gerne zu, Sie zahlen dafür nichts.
01 · Patienten- & Probenidentifikation– Potenzial pro Jahr
19 % von € 235.935−0,1 Min. je Probe
BeispielwertePrivatlabor3.000 Proben/Tag21 € je Stunde
Die Drucker hängen an dem System, das heute schon Etiketten druckt – über die Standard-Druckersprache. Was das für Schnittstellen, Netz und Projektaufwand bedeutet, steht hier statt in einer Spec-Zeile am Produkt.
Der Druckauftrag kommt aus dem führenden System – LIS, KIS, AIS oder Order-Entry – in einer Standard-Druckersprache. Einen Spezialtreiber oder eine eigene Schnittstelle braucht es dafür nicht.
Adressiert wird der Drucker wie jeder andere Etikettendrucker: im Netz über Ethernet, am Arbeitsplatz über USB oder RS-232. Was auf dem Etikett steht, entscheidet das sendende System; der Drucker führt aus.
Für Geräte und Software gibt es keine NIS2-Zertifizierung – wer eine verspricht, verspricht zu viel. Wo die Präanalytik messbar zu Ihren Pflichten beiträgt, benennen wir es mit Fundstelle: im Abschnitt Betriebskontinuität auf der Auftragsseite.
Betriebskontinuität & NIS2 im DetailEin GoDEX-Drucker ist in rund 10 Minuten angeschlossen – das ist der ganze Aufwand. Der Schnittstellentest ist ein Probedruck: Ihr führendes System sendet ein Etikett, das Gerät druckt es. Weil die Druckersprache dieselbe bleibt, laufen bestehende Druckaufträge unverändert weiter, eine neue Schnittstelle wird dafür nicht gebaut. Netzadresse, Etikettenlayout und Materialfreigabe klären wir gemeinsam mit Ihren IT-Verantwortlichen im Discovery Workshop, bevor Geräte bestellt werden.
Bringen Sie Ihre IT in den Discovery Workshop mit – wir klären Schnittstellenfragen im selben Termin.

Ein Etikett ist nur ein Stück Papier – und trägt doch die Identität eines Menschen durchs ganze Labor. Jeder Bereich danach verlässt sich darauf, dass es stimmt und lesbar bleibt: nach der Zentrifuge, bei der Analyse, im Archiv bis zur Entsorgung. Die Qualität der Identifikation unterstützt maßgeblich dabei, die Behandlungsqualität für die Patienten sicherzustellen.
Transport, Sortierung und Analytik lesen alle dasselbe Etikett. Was am Röhrchen falsch klebt, fällt weiter hinten auf – wenn die Probe längst unterwegs ist. Oder es fällt nie auf.
Viele Hersteller behandeln das Labor als Nebenmarkt. Die GTL-Serie ist für Probenröhrchen entwickelt: bedrucken und aufkleben in einem Zug, ohne Farbband, das mitten im Stapel ausgeht.
Für Laborketten und Systemintegratoren gibt es die Drucker als OEM-Variante – bis hin zu angepasster Firmware, wenn Ihre Systemumgebung es verlangt.
GoDEX wurde 1993 in Taiwan gegründet und hat sich über drei Jahrzehnte zu einem der global führenden Spezialisten für Barcode-Etikettendrucker entwickelt. Mit Niederlassungen in Europa (GoDEX Europe, Radevormwald), den USA, China und weiteren Märkten ist GoDEX heute in über 70 Ländern aktiv. Im Healthcare-Segment ist GoDEX seit Jahren etabliert – speziell für die besonderen Anforderungen von Laborumgebungen: Chemikalienbeständigkeit der Etiketten, präzise Klebung auf gekrümmten Oberflächen wie Probenröhrchen, maschinelle Lesbarkeit auch nach Zentrifugation und Kühlung.
Viele Etikettendrucker-Hersteller behandeln den Labormarkt als Nische. GoDEX hat seine GTL-Serie (Tube Labeler mit Feedern) für genau diesen Bereich entwickelt. Der GTL100 druckt und appliziert Etiketten direkt auf Probenröhrchen von 13–16 mm Durchmesser – in 3 Sekunden, ohne Farbband, mit 203 dpi Thermodirektdruck. Das Ergebnis ist ein System, das in der Laborpraxis zuverlässig funktioniert.
Für Großprojekte, Systemintegratoren und Laborketten bieten wir alle Drucker als OEM-Variante an. Das Gehäuse lässt sich ab Werk mit Ihrem Kundenlogo branden. Zudem entwickeln wir spezifische Firmware-Modifikationen, um eine nahtlose und geschützte Einbindung in proprietäre LIS-Umgebungen zu garantieren.

GoDEX baut Barcode-Etikettendrucker für den Healthcare-Bereich – ausgelegt auf Etiketten, die Zentrifuge, Kühlung und Chemikalien überstehen und danach noch maschinell lesbar sind.